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Laufgruppe der LAV ASICS Tübingen

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Studententrainingslager 2011 in Lido di Savio

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Nach einem langen Jahr des Wartens ging es am Mittwoch Abend los ins wegen der Semesterferien verfrühte (Studenten-)Trainingslager an die italienischen Adriaküste. Begleitet wurden wir von unserem Gunnar, der nicht nur unser „Trainer“, Routen-Manager und medizinischer Berater sondern vor allem auch als Freund und selbst Trainingslagerteilnehmer dabei war und zusätzlich einfach der coolste „Trainingslager-Chef“, den man sich vorstellen kann.

Nach dem auch der letzte Wasserkocher (Schwippel), Router (auch Schwippel) und die Bibliothek (Tobias Grüßing) ins Auto gequetscht war, konnte das Abenteuer beginnen. Nach überstandener Fahrt stürmten wir voller Vorfreude auf feinen Sand und klares Wasser an den Strand, wo uns jede Menge Treibholz und zwei Bagger erwarteten. Abgesehen von einem Ausflug nach Ravenna, waren die zwei Baggerfahrer, unser Kellner Rodriguez und einige dicke Schwaben auf Erholungsurlaub (Zehnkämpfer) die einzigen Menschen, die wir in den nächsten zehn Tagen zu Gesicht bekommen sollten, denn den sonst überfüllten Pinienwald sollten wir durch unsere frühe Reise ganz für uns alleine haben.

Schnell nach dem Einchecken im Hotel Reno mussten wir feststellen, dass die Zimmergrößen nicht gerade ideal für mindestens 5 Paar Laufschuhe oder etwa Bibliotheken waren, Platzprobleme wurden aber von einigen Teilnehmern durch zusammenschieben der 3 Einzelbetten gelöst, so dass sich mehr Stauraum für das Gepäck ergab. Außerdem war der Anschluss an die Außenwelt durch mangelndes „W-Lano“ äußerst begrenzt, was vor allem bei einigen Teilnehmerinnen großes Bestürzen hervor rief. Unser mediales Grundbedürfnis konnte so nur durch das qualitativ hochwertige Programm von RTL gestillt werden, dessen beliebte Sendung GZSZ massiven Einfluss auf unsere Trainingszeiten hatte. Abends lieferten wir uns nicht immer friedliche Ligretto-Schlachten im Hotel-Foyer. Andere zogen sich aber auch lieber früh auf ihre Zimmer zurück um sich dort bei gegenseitigem Streicheln, ähm „Massage“ auf das Training am nächsten Tag vorzubereiten. Zweimal wagten wir es auch die Isolation in Lido di Savio zu verlassen und gemeinsam mit den 10-Kämpfern im nahe gelegenen Milano Marittima ein leckeres italienisches Eis essen zu gehen.

Trotz der abwechslungsreichen Freizeitgestaltung litt unsere Trainingsmotivation nicht: ob freiweillig oder von freundlichen Tempomachern genötigt, absolvierten wir unsere Dauer- und Tempoläufe im schönen Pinienwald und auf der Tartanbahn in Cervia in Höchstgeschwindigkeit. Im bei uns Läufer sehr beliebten 30m-fliegend-Test konnte Mirko dieses Jahr die Sprintkrone erobern. Doch es wurde nicht nur gelaufen: Nach fast jedem Lauf traf man sich auf dem Vorplatz des uns gegenüberliegendem und noch verlassenen Hotel zum gemütlichen Plausch auf dem Airexkissen, Gymnastik, Stabi oder der allseits beliebten „Blackroll“. Am letzten Tag stand mit der Fußballpartie „Läufer gegen Mehrkämpfer“ ein sportliches Highlight der besonderen Art an. Während die Mehrkämpfer das ganze Trainingslager ‚geübt’ hatten, erweckte diese beliebte Mannschaftsportart einige Läufer, die vormittags nicht einmal mehr gehen konnten, auf wundersame Weise wieder zum Leben und so gewannen die Läufer durch hervorragende Dribbling-Künste und eine unschlagbare Spielausdauer das Spiel mit 6:1. Gefeiert wurde der Sieg dann gemeinsam, mit dem von Schiri Gunnar organisiertem Preis: einem isotonisches Radler.

Kleine Wehwehchen (Pferdekuss von dicken Mehrkämpfern bei der sonst fairen Fußballpartie, Christoph: „Meine Beine sind tot“) bekamen wir dank der Hinweise zur besseren Aufnahme von Voltaren-Salbe, dem wohlriechenden Murmeltierfett und dem Arzt, dem alle Läuferinnen vertrauen (Thorsten Bertsch) schnell in den Griff, sodass am Ende alle wohlbehalten wieder in Tübingen ankamen. Denn auch wenn der Wunsch nach E-Mails mit der Bitte an den Uli, doch mehr Geld zu schicken um länger bleiben zu können von Tag zu Tag wuchs (zahlreiche „Uli, schick uns Geld, weil ....“-Mails müssen wohl wegen fehlendem W-Lano nicht bei Empfänger angekommen sein), und so mussten wir doch am Samstag Morgen, nach einem letzten Dauerlauf und Bad im Meer vor dem Frühstück die Heimreise antreten.

Vielen Dank an unseren Trainer Uli, der uns dieses Jahr leider nicht begleiten konnte und trotzdem die Hauptlast der Organisation trug.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. April 2011 um 21:24 Uhr
 

DM Cross: Gold für Junioren-Mannschaft

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"Mindestens eine Medaille“ so lautete die vorsichtige Ansage von Chef-Trainer Uli Böckle bei der Teambesprechung am Freitag Abend vor den Deutschen Cross-Meisterschaften im niedersächsischen Löningen - „es könnten aber auch bis zu vier werden“. Drei Medaillen sollten es dann werden - oder besser gesagt sieben, wenn man pro Nase zählt.
Die einzige Einzelmedaille holte Annika Frank bei der WJA. Sie gewann nach dem unglücklichen 4. Rang im Vorjahr dieses Jahr „mit dem Kopf“ Bronze  über den mit Sand, Strohballen und Erdhüglen "nett" gestalteten Rundkurs. Gut vertreten  waren die Tübinger im Junioren Wettbewerb. Die Mannschaft mit  Michael Schramm (Platz 4), Timo Göhler (Platz 7) und Clemens Bleistein (Platz 13) gewann in „beeindruckender Manier“ den Deutschen Meistertitel. Auch die Einzelplatzierungen der 3 Läufer konnten sich durchaus sehen lassen. Michael „schrammte“ mit Platz 4 sogar nur um 6 Sekunden an einer weiteren Einzelmedaille vorbei. Außerdem belegten Lorenz Baum Platz 25 und Eike Haumann Platz 28. Nicht eingeplant und daher besonders erfreulich war die Bronze-Medaille für das Juniorinnen-Team mit Sarah Cornelsen,  Franziska Pfeifer und Tabea Haug, die sich mit dem knappen Vorsprung  von einem Punkt umso mehr über die Platzierung freuen konnten. Mit 103 Startern war das Mittelstreckenrennen der Männer heiß umkämpft. Otto Peetz (Platz 24), Julius Balsmeier (Platz 50) und Lukas Müller (Platz 67) schlugen sich trotzdem wacker im großen Feld der Läufer. Schwerer tat sich Dominik Notz im Lauf der MJA. Trotz starker Schmerzen durch Seitenstechen beendete er das Rennen etwas enttäuscht auf Platz 20. Als letzter LAV-Starter musste Christoph Dreser am späten Nachmittag die 7 Runden und damit mehr als 10 Kilometer in Angriff nehmen und erreichte mit dem 21. Rang  nach längerer Verletzungspause ein ansehliches Ergebnis.

Nach langer Hin- und Rückfahrt gilt es auch „Danke“ an das Trainerteam Uli und Angela zu sagen für die sicherlich aufwendige und nervenaufreibende Betreuung und Organisation der „Wettkampf-Ausfahrt“.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. März 2011 um 12:05 Uhr
 

Los geht’s – wir starten durch ins neue Jahr...

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Nachdem das Jahr 2011 viel versprechend mit einigen neuen Hallenbestleistungen begonnen hat, starten wir jetzt endlich, wie auch die meisten unserer Läufer, nun auch mit der Berichterstattung wieder ins Wettkampfgeschehen ein, denn in den Meldeliste der baden-württembergischen Crosslaufmeisterschaften in Dornstetten am kommenden Samstag wimmelt es nur von Tübingern.

Im Feld der Junioren dominieren die LAVler unter anderem durch die Neuzugänge Michael Schramm und Simon Dörflinger und die Neu-Junioren Otto Peetz und Eike Haumann den Wettbewerb. Bei den Juniorinnen und in der weiblichen Jugend A wird jeweils eine vielversprechende Mannschaft und auch Annika Frank im Einzel im Kampf um die vorderen Plätze beteiligt sein. Bei der männlichen Jugend A darf Dominik als Ba-Wü Hallenmeister auf eine Medaille hoffen und auch der von der Archillessehnenentzündung genesene Christoph Dreser wird über die Mittelstrecken Distanz der Männer wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Als einziger Wertmutstropfen fehlen die beiden Nikolausdoppelsieger Clemens Bleistein und Tobias Schwippel aus krankheitsbedingten Gründen.

Auf ein hoffentlich nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ hochwertiges Wochenende!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Februar 2011 um 13:22 Uhr
 

BaWü Cross: Titel für Notz und Schramm

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Kalter Wind, steiler Berg, unebenes Gelände, Trainerin fährt auf dem Rennrand über den Acker.... die äußeren Bedingungen schienen optimal für einen erfolgreichen Crosslauf! Und das war er auch für die Tübinger Gruppe, denn ohne Medaille ging am vergangenen Samstag in Dornstetten niemand nach Hause.

Dominik Notz verteidigte erfolgreich seinen 3000-Meter-Hallen-Titel und gewann auch diese Auflage der Meisterschaften bei der MJA mit großem Vorsprung. Ebenso dominierte Neuzugang Michael Schramm das Rennen der Junioren schon nach der ersten Runde und lief den Sieg entspannt ins Ziel. Ihm folgten 4 weitere Tübinger in der Reihenfolge Timo Göhler, Otto Peetz, Lorenz Baum und Simon Dörflinger, so dass auch in der Mannschaftswertung ein LAV Doppelerfolg gefeiert werden konnte. Annika Frank erkämpfte sich mit kalten Fingern hinter Cross EM Teilnehmerin Elena Burkhardt den 2. Platz in der WJA. Dank der Bereitschaft von Cynthia Conzelmann für die Mannschaftswertung eine Altersklasse höher zu starten, belegten Annika, Carina und Cynthia zusammen den 2. Platz in der WJA. Nochmals einen 2. Platz gab es für das Juniorinnen Team, hier belegte außerdem Franziska Pfeifer den 4. Platz in der Einzelwertung.

Weitere Ergebnisse: Lukas Müller Junioren Platz 11, Carina Conzelmann WJA Platz 8, Cynthia Conzelmann WJA Platz 9 , Sarah Cornelsen Jui Platz 5, Tabea Haug Jui Platz 11

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 21:47 Uhr
 

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